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Wie wir einen Engineering-Auftrag abwickeln

Jeder Auftrag folgt unserem dokumentierten Verfahren, seit 2007 nach EN ISO 9001 zertifiziert. Das Angebot legt den Leistungsumfang, die Schnittstellen und die Beiträge beider Seiten fest; die folgenden Schritte zeigen, wie wir den Auftrag dann abwickeln.

Vier Stufen

  1. Leistungsumfang und Eingangsdaten

    Wir vereinbaren schriftlich Leistungsumfang, Leistungsgrenzen (Battery Limits), Normen, Leistungen und Ausschlüsse. Ein Projektleiter wird benannt und erstellt den Projekt- und Qualitätsplan mit seinen Meilensteinen. Wir prüfen Ihre Unterlagen und besichtigen den Standort; wo die bestehende Anlage von Bedeutung ist, wird sie von IPE oder einem Scan-Partner per Laserscan erfasst. Fehlende oder veraltete Informationen werden zu Beginn aufgelistet.

  2. Koordination und Besprechungen

    Die verfahrenstechnischen Grundlagen – Bilanzen, Fließbilder, R&I-Fließschemata – werden Ihnen zur Freigabe vorgelegt, bevor die anderen Fachbereiche darauf aufbauen. Wo das Projekt ein 3D-Modell nutzt, koordinieren sich die Fachbereiche darin, mit Kollisionsprüfungen und Modellbesprechungen mit Ihrem Team. Schnittstellen zu Lizenzgebern, Lieferanten und anderen Auftragnehmern werden aufgelistet und verfolgt.

  3. Interne Prüfung und gelenkte Herausgabe

    Jedes Dokument wird vor der Herausgabe von einem zweiten Ingenieur geprüft. Die Dokumente werden mit Übergabeschreiben herausgegeben, und jede Revision ist nachvollziehbar.

  4. Abnahme und Betreuung

    Sie bestätigen die Abnahme wie im Vertrag vereinbart, zum Beispiel in einem unterzeichneten Protokoll. Wo vereinbart, übernehmen wir die Bauüberwachung durch den Planer während des Baus, die Unterstützung im Probebetrieb und die Bestandsdokumentation. Unser Projektarchiv reicht bis 2006 zurück.

Hinweis zur Herausgabe: Sofern das Projekt nicht die Konvention des Kunden verwendet, werden Dokumente zuerst zur Freigabe (Revision A) und dann als endgültige Fassung (Revision F) herausgegeben.

Was Sie bereitstellen und freigeben

Sie stellen bereit

  • Die vorhandenen Unterlagen: Zeichnungen, Genehmigungen, Verfahrensbeschreibungen, Herstellerdaten
  • Zugang zum Standort und zu den Mitarbeitern, die die Anlage betreiben
  • Die Auslegungsgrundlagen des Lizenzgebers oder Technologielieferanten, sofern vorhanden
  • Ihre Standards, Nummerierung, Ihr Schriftfeld und Ihre Modellumgebung, sofern sie gelten
  • Einen Ansprechpartner, der Entscheidungen treffen kann

Sie geben frei

  • Den Leistungsumfang, die Leistungsgrenzen und die Ausschlüsse
  • Die verfahrenstechnischen Grundlagen, bevor die Detailplanung beginnt
  • Modellbesprechungen und zur Freigabe herausgegebene Dokumente
  • Änderungen des Leistungsumfangs, bevor sie ausgeführt werden
  • Die Abnahme der Leistungen
PDMS-Modell einer Verzinkungslinie mit Treppenturm, Linienausrüstung, Gruben und Rohrleitungen
Material für eine Modellbesprechung: Verzinkungslinie DVL3 in PDMS – Detailplanung und PDMS-Modell von IPE für Energyco, CORUS IJmuiden, 2007–2008.
Halle der Verzinkungslinie im gebauten Zustand, mit rotem Laufsteg, Bühnen und Ausrüstung
Dieselbe Linie im gebauten Zustand, 2008.

Was unsere Angebote festlegen

Leistungsumfang

Phasen, Leistungen, Leistungsgrenzen, Schnittstellen und Ausschlüsse, damit beide Seiten wissen, was enthalten ist und was nicht.

Zugelassene Ingenieure

Unterlagen für slowakische Genehmigungen werden von Ingenieuren unterzeichnet, die bei der Slowakischen Kammer der Bauingenieure (SKSI) in den jeweiligen Kategorien zugelassen sind.

Vertragsbedingungen

Vertraulichkeit und ihr zeitlicher Rahmen, die Gewährleistung für die Planung, geistiges Eigentum und Nutzungsrechte an der Planung sowie der Kontakt zum Endkunden werden in jedem Angebot festgelegt.

Am Anfang steht ein Gespräch

Ein kurzes Treffen oder Telefonat, um Ihre Anlage, Ihren Terminplan und die vorhandenen Informationen zu verstehen.