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Ausgewählte Projektbeispiele

Jedes Beispiel nennt die Ausgangslage des Kunden, den Auftrag von IPE, die Leistungen, einen dokumentierten Meilenstein und den Projektstatus. Anlagenkapazitäten sind Angaben des Eigentümers; der Beitrag von IPE ist das beschriebene Engineering. Die vollständige Liste der 173 ausgewählten Referenzen steht auf der Referenzseite.

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Übersicht der Projekte

Ausgewählte Projekte

Umbau im Bestand, wiederholte Aufträge, Partnerpakete und modulare Anlagen

Corden BioChem: Engineering für den Umbau einer Ethanolanlage in Podari

Ausgangslage. Corden BioChem hat die ehemalige Ethanolanlage der zweiten Generation (Celluloseethanol) in Podari, Rumänien, übernommen und stellt sie auf Ethanol der ersten Generation aus Melasse um. Bestehende Tanks, Rohrbrücken und Gebäude sollen so weit wie möglich weitergenutzt werden.

Auftrag von IPE und Herausforderung. IPE prüfte die vorhandenen Unterlagen, koordinierte den Laserscan als Planungsgrundlage und überarbeitete die Verfahrensfließbilder und R&I-Fließschemata für das neue Verfahren. Die Herausforderung besteht darin, neue Apparate und Rohrleitungen in die bestehende Anlage einzupassen; deshalb wird die Planung am Scan geprüft statt an alten Zeichnungen.

Leistungen. Überarbeitete Verfahrensfließbilder (PFD) und R&I-Fließschemata; Detailplanung für Maschinen- und Rohrleitungstechnik und Stahlbau in Paketen; neue Pumpen und Rohrleitungen, in AVEVA E3D auf der Punktwolke modelliert.

Bedeutung. Für Investoren, die eine übernommene Anlage oder einen Brownfield-Standort umbauen: eine Engineering-Grundlage, die auf der Anlage im Ist-Zustand aufbaut.

Neue Planung, modelliert auf der Laserscan-Punktwolke in Podari, Draufsicht
Neue Pumpen und Rohrleitungen, von IPE auf dem Laserscan des bestehenden Tanklagers geplant, Podari, 2025.
3D-Modell einer neuen gelben Vinasseleitung auf einer Stahlrohrbrücke mit Betonfundamenten
Neue Vinasseleitung auf der Rohrbrücke, Podari, 2026: AVEVA-E3D-Modell von IPE.
Projekt-Nr.
CBR-25-530 · CBR-25-536
Auftraggeber
Corden BioChem Romania
Standort
Podari, Rumänien
Zeitraum
2025–2026
Meilenstein
Paket 5 – Rohrbrücken und eine 50 m lange Verladebühne, 104 t Stahl – am 3. Juli 2026 zur Ausführung freigegeben
Ziel der Anlage
Rund 140.000 l Ethanol pro Tag: Produktionsziel des Eigentümers, keine erreichte Produktion
Status
Engineering für den Umbau laufend

U. S. Steel Košice: chromfreie Passivierung an zwei Verzinnungslinien

Ausgangslage. U. S. Steel Košice ersetzte sechswertiges Chrom bei der Passivierung von Weißblech durch eine chromfreie Chemie (Henkel Bonderite). Die Umstellung betraf das Verfahren, die Linienausrüstung, das Gebäude und die integrierte Genehmigung des Stahlwerks.

Auftrag von IPE und Herausforderung. Koordinierte multidisziplinäre Planung in einem laufenden, regulierten Stahlwerk, zuerst an der Linie EC2, dann an der Linie EC1 mit den Erfahrungen aus der ersten.

Leistungen. EC2 (2015–2017): Basic Engineering, UVP-Anzeige und Unterlagen zur IPPC-Änderung, Genehmigungsplanung, Detail- und Werkstattplanung, Betriebs- und Wartungsanleitungen, Bestandsdokumentation und Bauüberwachung durch den Planer. EC1 (2021–2024): Laserscan der bestehenden Linie, R&I-Fließschemata, Basic Engineering, Unterlagen für die Baugenehmigung, Demontage, Detail- und Werkstattplanung sowie Bauüberwachung durch den Planer, mit Modellkoordination in Navisworks.

Bedeutung. Wiederholte Aufträge für denselben Eigentümer, an einem Standort, der in Betrieb bleibt.

3D-Visualisierung der neuen Passivierungssektion der Verzinnungslinie EC2 mit Stahlbühnen
Neue Passivierungssektion an der Verzinnungslinie EC2: 3D-Visualisierung von IPE, 2015.
Projekt-Nr.
USS-15-272 · USS-21-429
Auftraggeber
U. S. Steel Košice, s.r.o.
Standort
Košice, Slowakei
Zeitraum
2015–2017 (EC2), 2021–2024 (EC1)
Meilensteine
Endabnahme unterzeichnet am 11. April 2017 (EC2); Abnahmeprotokoll unterzeichnet am 31. Oktober 2024 (EC1)
Fachbereiche
Verfahrenstechnik, Maschinentechnik, Rohrleitungen, MSR, Elektro, Bau und Stahlbau, Laserscanning
Status
Abgeschlossen

SIAD Slovakia: slowakisches Engineering und Genehmigungen für eine im Ausland geplante CO2-Rückgewinnungsanlage

Ausgangslage. SIAD errichtete am Bioethanolstandort von ENVIRAL in Leopoldov eine Anlage, die CO2 aus der Fermentation als flüssiges CO2 in Lebensmittelqualität zurückgewinnt. Die Anlage wurde im Ausland geplant; bevor sie in Betrieb gehen konnte, musste ihre Dokumentation den slowakischen Vorschriften für technische Einrichtungen entsprechen und ihr Betrieb genehmigt werden.

Auftrag von IPE und Herausforderung. IPE hat die Prozessanlage nicht geplant. IPE prüfte die vorhandene Dokumentation und erstellte darauf aufbauend das Engineering und die Unterlagen für die Zulassung.

Leistungen. Prüfung der Dokumentation; Zulassungsunterlagen für die befugte Prüfstelle (TÜV SÜD); Engineering für den Probebetrieb und anschließend für den Dauerbetrieb; ein Notfallplan; 2024 Engineering und Fundament für einen NOx-Filter.

Bedeutung. Für Eigentümer, die extern geplante Technologie in der Slowakei in Betrieb nehmen.

CO2-Rückgewinnungs- und Verflüssigungsanlage von SIAD Slovakia in Leopoldov
CO2-Anlage von SIAD am Standort von ENVIRAL, Leopoldov. IPE: Audit, Zulassungsunterlagen, Engineering für Probe- und Dauerbetrieb, Genehmigungsanträge. Foto: SIAD Slovakia.
Projekt-Nr.
SD-23-465
Auftraggeber
SIAD Slovakia spol. s r.o.
Standort
Leopoldov, Slowakei
Zeitraum
2022–2024
Meilensteine
Im Auftrag von SIAD erwirkte IPE die Genehmigung der vorläufigen Nutzung für den Probebetrieb (4. August 2023) und die luftreinhalterechtliche Zustimmung für den Dauerbetrieb (30. Januar 2024)
Anlage (Planung des Lieferanten)
5.000 kg/h flüssiges CO2, bis zu 40.000 t/a, Reinheit ≥ 99,9 %, 4 Tanks à 100 m³
Status
Abgeschlossen

Energyco für CORUS IJmuiden: Detailplanung für eine Verzinkungslinie

Ausgangslage. Energyco, s.r.o. (Slowakei) plante die kontinuierliche Feuerverzinkungslinie DVL3 im Stahlwerk von CORUS in IJmuiden, Niederlande, und brauchte ein abgegrenztes Planungspaket, geliefert innerhalb seines Projekts.

Auftrag von IPE und Herausforderung. Detailplanung und PDMS-Modell von Rohrleitungen, Apparaten und Bühnen für eine große Linie, eingebunden in das Projekt des federführenden Engineering-Unternehmens.

Leistungen. PDMS-Modell und Unterlagen der Detailplanung: 1.005 Rohrleitungen, 298 Armaturen und 237 Ausrüstungsteile im Paket erfasst.

Bedeutung. Ein historisches Beispiel für ein großes Paket in der Verantwortung von IPE innerhalb des Projekts eines anderen Engineering-Unternehmens, mit Modell und gebauter Linie nebeneinander.

PDMS-Modell grüner und weißer Prozessrohrleitungen, Tanks und Bühnen einer Verzinkungslinie
PDMS-Modell von IPE der Rohrleitungen der DVL3, 2007–2008.
Halle der kontinuierlichen Verzinkungslinie von oben, mit der Linie, gelben Bühnen und Rohrleitungen
Die Linie im gebauten Zustand, 2008.
Referenz
Energyco / CORUS, 2007–2008
Auftraggeber
Energyco, s.r.o. (Slowakei), für CORUS IJmuiden
Standort
IJmuiden, Niederlande
Zeitraum
2007–2008
Leistungsumfang
Detailplanung, PDMS-Modell
Status
Abgeschlossen; Linie gebaut

TechniCAD Engineering für Nestlé: ein Detailplanungspaket in der Umgebung des Partners

Ausgangslage. TechniCAD Engineering SA (Monthey, Schweiz) plante die Erweiterung der Fermentationsanlage im Nestlé-Werk Konolfingen, Schweiz, und beauftragte IPE mit der Detailplanung für Maschinen- und Rohrleitungstechnik.

Auftrag von IPE und Herausforderung. Ein abgegrenztes Paket, geliefert in der Modellumgebung des Auftraggebers, nach den Rohrklassen und den Normen für Hygienearmaturen des Endkunden, mit allen Zeichnungen im Schriftfeld von TechniCAD.

Leistungen. PDMS-3D-Modell und Navisworks-Prüfmodell, Apparateaufstellung und Bühnen, Rohrleitungspläne und Isometrien mit Materialauszügen, Leitungs-, Komponenten- und Anbindungslisten: 188 Rohrleitungen, 458 Armaturen, 4 Ausrüstungsteile.

Bedeutung. Für Engineering-Unternehmen, die ein Paket nach ihren Standards geliefert brauchen. IPE hatte bereits zuvor für TechniCAD gearbeitet: Rohrleitungs- und HLK-Planung in PDMS für das Pharmaprojekt PEG2MAL in Belgien (2012–2013).

Projekt-Nr.
TC-20-400
Auftraggeber
TechniCAD Engineering SA (Schweiz); Endkunde Nestlé, Werk Konolfingen
Standort
Konolfingen, Schweiz
Zeitraum
2020–2021
Meilensteine
Ausgabe für die Ausschreibung 14. Januar 2021; Endausgabe (F) 9. März 2021
Status
Planungsauftrag abgeschlossen

ENERGEA: eine Biodieselanlage aus acht Modulen, nach Australien verschifft

Ausgangslage. Das österreichische Technologieunternehmen ENERGEA Umwelttechnologie baute eine Biodieselanlage für Rohstoffe, die nicht als Lebensmittel genutzt werden, aus acht Modulen, von denen jedes einen eigenen Produktionsschritt enthält; sie sollte nach Australien verschifft und dort montiert werden.

Auftrag von IPE und Herausforderung. Das Verfahren des Kunden in transportfähige Modulrahmen einzupassen, mit festgelegten Schnittstellen zwischen den Modulen.

Leistungen. 3D-Detailplanung der Stahlkonstruktionen und mechanischen Teile, Integration der Prozessapparate des Kunden in die Module sowie Überwachung von Modulfertigung, Prüfung und Verschiffung.

Bedeutung. Ein historisches Beispiel (2006) für die modulare Engineering-Methode, die wir heute bei Pilot-, Demonstrations- und Containeranlagen anwenden.

Pilot- und Modulanlagen

Verzinkte Modulrahmen der Biodieselanlage mit Behältern und Rohrleitungen während der Montage, von oben gesehen
ENERGEA-Biodieselmodule während der Montage, vor der Verschiffung, 2006.
Referenz
ENERGEA, 2006
Auftraggeber
ENERGEA Umwelttechnologie GmbH (Österreich)
Bestimmungsort
Australien
Zeitraum
2006
Kennzahl
8 Prozessmodule
Status
Abgeschlossen; Module verschifft

Weitere Projekte · Branche

Chemie und Düngemittel

Formaldehyd, Harze und Klebstoffe: Studien und Planungen in fünf Ländern

Ausgangslage. Hersteller von Formaldehyd und der daraus hergestellten Harnstoff- und Melamin-Formaldehyd-Harze brauchen Generalüberholungen, Kapazitätserweiterungen und neue Anlagen.

Aufträge von IPE. Bei DIAKOL in Strážske seit 2006: Generalüberholung der Formaldehyd-Reaktionseinheit, Lagerung von 53-prozentigem Formaldehyd, Anbindung eines BHKW, Kapazitätserweiterung und Modernisierung der Leimproduktion (2019–2021) und 2026 der Austausch des Dampfkessels. Für DUKOL Ostrava, Tschechien (2017–2022): Modernisierung der Formaldehydlinie 1, Erweiterung der Klebstoffproduktion, ein Melaminlager sowie eine Dampfturbine mit Generator, mit Unterstützung bei der Beschaffung, Laserscanning, Detailplanung und Bestandsunterlagen auf Tschechisch. Für Kronospan: eine Studie für ein Leimwerk mit 120.000 t/a und eigener Formalinanlage in Veliko Tarnovo, Bulgarien (2021), und Studien zur Erweiterung des Leimwerks in Lampertswalde, Deutschland (2024). Im Auftrag von Contiplus Limited, Malta, und Xylo Engineering CZ: die Planung der Maschinentechnik und die Bauplanung von Leimwerken in Kaluga und Ufa (2021–2022).

Bedeutung. Ein Verfahren, das das Team vielfach geplant hat, vom Reaktor bis zur Verladestation. Die fünf Länder umfassen Studien ebenso wie Planungen; es handelt sich nicht um fünf fertiggestellte Anlagen.

Isolierte Edelstahlrohrleitungen und Armaturen in einer Formaldehydanlage
Formaldehydanlage, DUKOL Ostrava: Rohrleitungen nach der Modernisierung der Linie 1, 2018.
PDMS-3D-Modell eines Harzreaktors mit Bühnen, Behältern und Pumpen in einer Stahlkonstruktion
Einbindung eines neuen 70-m³-Reaktors in das Leimwerk von DIAKOL Strážske: 3D-Modell von IPE, 2016 (technische Unterstützung).
Projekt-Nr.
DK-19-356 · DL-17-306 · KB-21-430 · LT-24-490
Auftraggeber
SK: DIAKOL Strážske · CZ: DUKOL Ostrava · DE, BG: Kronospan (Studien) · RU: Contiplus Limited (MT) und Xylo Engineering CZ
Standorte
Slowakei, Tschechien, Deutschland, Bulgarien, Russland
Zeitraum
2006–2026
Leistungsumfang
Studien, Genehmigungen, Beschaffung, Laserscan, Detailplanung, Bestandsdokumentation
Status
Planungsaufträge abgeschlossen; Bulgarien und Deutschland: Studien; DIAKOL 2026: laufend

Duslo: wiederholte Aufträge im Düngemittelwerk Strážske, 2007–2026

Ausgangslage. Das Düngemittelwerk in Strážske – zunächst Hnojivá Duslo, heute Duslo – hat im laufenden Betrieb Anlagen modernisiert, Emissionen gesenkt und eine eigene Dampfversorgung aufgebaut.

Aufträge von IPE. Der Umbau der Calciumnitrat-Anlage (LAV) (2007–2009): Genehmigungs- und Detailplanung, Genehmigungsunterlagen, Ausschreibungsunterlagen, Abbruch einer alten Halle und Bestandsunterlagen. Danach Ammoniakverdichter und Ammoniaklagerung, Emissionsminderung und ein neuer Abgaswäscher mit Änderung der integrierten Genehmigung, Kühltrommeln, Lager und Verladestationen. 2022 ein Kesselhaus mit drei Gaskesseln (insgesamt 13,1 MW Feuerungswärmeleistung) und Wasseraufbereitung, mit UVP-Anzeige, IPPC-Änderung und Genehmigungsplanung.

Aktuelle Arbeiten. Ein Wärmeübertrager zur Vorwärmung nitroser Gase und neue Ammoniakleitungen an der laufenden Anlage KD2 (2026).

Bedeutung. Der erste und der jüngste dokumentierte Auftrag für dasselbe Werk stammen aus den Jahren 2007 und 2026.

3D-Modell neuer Anbindungsleitungen und einer Armatur zwischen bestehenden Konstruktionen, Kolonnen und einem Behälter in einer laufenden Anlage
Anbindungsleitungen für den neuen Nitrosegas-Vorwärmer in der laufenden Anlage KD2, Duslo Strážske, 2026: 3D-Modell von IPE.
PDMS-Modell der Calciumnitrat-Anlage: Produktionsgebäude mit rotem Dach, Stahlkonstruktion für den Prozess, Lagertanks und Förderband
Calciumnitrat-Anlage, Hnojivá Duslo, Strážske: PDMS-Modell von IPE, 2007–2008.
Die umgebaute Calciumnitrat-Anlage im gebauten Zustand: blaue Stahlkonstruktion mit Behältern neben dem Produktionsgebäude
Dieselbe Anlage im gebauten Zustand, 2008.
Projekt-Nr.
HA-07-033 · DO-22-459
Auftraggeber
Duslo, a.s. (vormals Hnojivá Duslo, s.r.o.)
Standort
Strážske und Šaľa, Slowakei
Zeitraum
2007–2026
Kennzahl
Kesselhaus: 3 Kessel, 13,1 MW Feuerungswärmeleistung
Status
Frühere Aufträge abgeschlossen; Arbeiten an KD2 laufend (2026)

Cyclohexanonanlage: eine Anlage mit 80.000 t/a, zur Verlagerung demontiert

Ausgangslage. Die 1982 errichtete und 2003 stillgelegte Cyclohexanonanlage in Strážske wurde für den Wiederaufbau am Standort von OAO Ščekinoazot in Russland verkauft. Sie musste auf einem laufenden Chemiestandort sicher zerlegt werden; hohe Kolonnen waren in transportfähige Abschnitte zu schneiden und jedes Teil für die Wiedermontage zu dokumentieren.

Auftrag von IPE. Genehmigungsunterlagen und Anträge für die Baufeldvorbereitung und die beiden Demontagephasen (zuerst Isolierung, dann Anlagentechnik); das Demontagekonzept; mit dem Transportunternehmen abgestimmte Schnittebenen der übergroßen Kolonnen; R&I-Fließschemata und Isometrien für den Wiederaufbau sowie die Planung der provisorischen Stromversorgung; Bauüberwachung und Koordination von Sicherheit und Gesundheitsschutz (2008–2009).

Bedeutung. Für Käufer und Verkäufer gebrauchter Anlagen: Die Unterlagen für den Wiederaufbau lagen vor, bevor das erste Teil den Standort verließ. Für denselben Kunden folgten 2009–2011 Arbeiten am Basic Engineering.

Kolonnen der Cyclohexanonanlage während der Demontage in Strážske
Cyclohexanonanlage in Strážske während der Demontage, 2009.
PDMS-Bestandsmodell der Cyclohexanonanlage: Stahlkonstruktionen, Rohrbrücken mit gelben Rohrleitungen und Wärmeübertrager
PDMS-Bestandsmodell von IPE der Anlage, Grundlage der Unterlagen für Demontage und Wiederaufbau, 2008.
Schuss einer Destillationskolonne, von einem Mobilkran gehoben, neben einer eingerüsteten Kolonne
Ein Kolonnenschuss wird während der Demontage per Kran ausgehoben, Strážske, 2009.
Ausgebaute Messumformer, auf dem Boden ausgelegt, jeder mit seiner Kennzeichnung (Tag) für den Wiederaufbau markiert
Ausgebaute Messumformer, jeder mit seiner Kennzeichnung für den Wiederaufbau markiert, 2009.
Projekt-Nr.
ST-08-056
Auftraggeber
OAO Ščekinoazot (Russland)
Standort
Strážske, Slowakei
Zeitraum
2008–2009
Kennzahlen
Anlagenkapazität 80.000 t/a; 1.161 Rohrleitungen, 2.045 Armaturen, 401 Ausrüstungsteile dokumentiert
Status
Abgeschlossen

Weitere Projekte · Branche

Biotechnologie und biobasierte Produktion

ENVIRAL: ein Projekt für Celluloseethanol und eine Erweiterung des Heizkraftwerks

Ausgangslage. ENVIRAL in Leopoldov produziert Bioethanol. 2017–2018 plante das Unternehmen mit dem Technologiepartner OT Industries eine Anlage der zweiten Generation auf Strohbasis.

Auftrag von IPE. Genehmigungsplanung (einschließlich eines Biomassekessels mit 80 MWth), Prüfung des Basic-Engineering-Pakets des Lizenzgebers, Planung der Anbindung an die bestehende Anlage, Ausschreibungspakete III und IV sowie Koordination der PAAG-/HAZOP-Studie und der Seveso-Risikostudie. Das Projekt wurde im Juni 2018 eingestellt; die Anlage wurde nicht gebaut.

Spätere Arbeiten. Intensivierung der Fermentation (2020); Basic Engineering, Unterlagen für die Baugenehmigung und Anbindungen für eine Erweiterung des Heizkraftwerks mit einem mit Erdgas und Biogas befeuerten 20-t/h-Kessel, der eine Gegendruckturbine mit 1,9 MWe speist (2023, mit einem Laserscan als Planungsgrundlage); ein effizienteres CIP-Reinigungssystem (2024).

Bedeutung. Engineering an der Seite eines Lizenzgebers und fortgesetzte Arbeit an der laufenden Anlage.

Isolierte Prozesskolonne aus Edelstahl in der Bioethanolanlage von ENVIRAL, mit Bühnen und Rohrleitungen
Bioethanolanlage von ENVIRAL, Leopoldov, in Betrieb nach der Intensivierung der Fermentation 2020, für die IPE die Detailplanung und die Bestandsunterlagen erstellte.
Lagemodell der Bioethanolanlage der zweiten Generation
Lagemodell der geplanten 2G-Bioethanolanlage für die Baugenehmigung, 2017. Nicht gebaut.
Projekt-Nr.
ENV-18-307 · ENV-23-477
Auftraggeber
ENVIRAL, a.s.; OT Industries (2018)
Standort
Leopoldov, Slowakei
Zeitraum
2017–2024
Kennzahlen
Heizkraftwerk: 20-t/h-Kessel, Turbine 1,9 MWe
Status
2G-Anlage: Planung erstellt, nicht gebaut (2018 eingestellt); Heizkraftwerk und CIP: Planung abgeschlossen

Biochemtex: Genehmigungsunterlagen für einen Energieblock mit 81 MWth

Ausgangslage. Das italienische Technologieunternehmen Biochemtex S.p.A. entwickelte einen Energieblock für eine geplante Bioraffinerie in Strážske: einen Wirbelschichtkessel mit 81 MWth für Lignin und Kohle, der mindestens 94 t/h Dampf bei 530 °C und 8,1 MPa erzeugt.

Auftrag von IPE. Unterlagen für die Standortentscheidung, die Seveso-Risikostudie für schwere Unfälle auf Slowakisch und Englisch, die Genehmigungsplanung für den gesamten Bereich innerhalb der Battery Limits und der Antrag auf integrierte Genehmigung (IPPC); R&I-Fließschemata nach dem Kennzeichnungssystem KKS kodiert. Als Antragsteller für den Investor reichte IPE die Anträge ein; die Behörde erteilte die Standortentscheidung für den Energieblock (August 2015) und Baugenehmigungen für die Arbeiten zur Baufeldvorbereitung.

Status. Der Investor änderte vor Baubeginn seine Pläne; der Energieblock wurde nicht gebaut.

Projekt-Nr.
BCX-15-262
Auftraggeber
Biochemtex S.p.A. (Italien), für den Investor CPP Zemplín
Standort
Strážske, Slowakei
Zeitraum
2015
Kennzahlen
81 MWth; ≥ 94 t/h Dampf, 530 °C, 8,1 MPa
Status
Standortentscheidung erteilt; nicht gebaut

Slovenské liehovary a likérky: Destillation und Rektifikation

Ausgangslage und Auftrag. Die Brennerei in Leopoldov modernisierte ihre Mehrdruck-Destillations- und Rektifikationsanlage. IPE erstellte ein 3D-Modell der bestehenden Anlage und die Detailplanung der Änderungen, den Niederspannungsanschluss, eine Fassung der Planung für die technische Prüfung und die Bestandsdokumentation.

Bedeutung. Änderungen, geplant an einem Modell der bestehenden Anlage: 377 Rohrleitungen und 144 Armaturen dokumentiert.

3D-Modell der Destillations- und Rektifikationsanlage in Leopoldov
Destillations- und Rektifikationsanlage, Leopoldov, 2020: 3D-Modell von IPE.
Projekt-Nr.
SLL-20-403
Auftraggeber
Slovenské liehovary a likérky, a.s.
Standort
Leopoldov, Slowakei
Zeitraum
2020
Status
Abgeschlossen

Weitere Projekte · Branche

Metallurgie

TSR Slovakia: Schrottplatz, 13 Monate von der Standortentscheidung bis zur Nutzungsgenehmigung

Ausgangslage. TSR Slovakia brauchte einen neuen Metallschrottplatz mit Gleisanschluss auf dem Industriegelände in Strážske, mit einem Partner für Planung und Genehmigungsanträge.

Auftrag von IPE. Der Antrag auf UVP-Vorprüfung, die Genehmigungsplanung für Standortentscheidung und Baugenehmigung, die Abbruchunterlagen für ein altes Gebäude und die Detailplanung; danach Bauüberwachung und Bestandsunterlagen. IPE erstellte die Anträge und reichte sie als Vertreter des Investors ein.

Dokumentierte Meilensteine. Standortentscheidung 20. Juli 2010; Genehmigung für den Gleisanschluss 7. September 2010; Baugenehmigung 14. September 2010; Nutzungsgenehmigung 8. August 2011 – 13 Monate von der Standortentscheidung bis zur Nutzungsgenehmigung.

Bedeutung. Ein historisches Beispiel für Planung und Genehmigungsverfahren aus einer Hand, nach dem damals geltenden Baugesetz. Es sagt nichts über die Dauer heutiger Verfahren aus.

Projekt-Nr.
TSR-10-115
Auftraggeber
TSR Slovakia, s.r.o.
Standort
Strážske, Slowakei
Zeitraum
2010–2011
Status
Abgeschlossen; Nutzungsgenehmigung erteilt

Weitere Projekte · Branche

Zellstoff, Papier und Verpackung

BUKOCEL: Verbrennung übelriechender Gase in einem Zellstoffwerk

Ausgangslage. Das Sulfat-Zellstoffwerk in Hencovce musste seine konzentrierten nicht kondensierbaren Gase (CNCG) und das Stripperabgas (SOG) verbrennen, statt sie freizusetzen.

Auftrag von IPE. Planung des Systems zur Gaserfassung und -verbrennung (2016); Unterstützung beim Beginn des Probebetriebs, Bauüberwachung durch den Planer und Bestandsunterlagen (2017–2018); Planung der Folgeänderungen – Kühlung des Strippergases und neue Gasleitungsanschlüsse.

Bedeutung. Weitere Aufträge für das Werk seit 2013 umfassen seine Kocher, Celluloselinien, Pumpen und die Biogasverbrennung.

Neue Pumpe auf einer grünen Stahlbühne der Gasbehandlungsanlage während der Inbetriebnahme im Winter
CNCG- und SOG-Gassystem im Zellstoffwerk Hencovce während der Inbetriebnahme, 2017.
Projekt-Nr.
BA-16-289
Auftraggeber
BUKOCEL, a.s.
Standort
Hencovce, Slowakei
Zeitraum
2016–2018
Status
Abgeschlossen

Schur Flexibles / adapa: eine neue Druckmaschine und die IPPC-Änderung

Ausgangslage. Das Werk für flexible Verpackungen in Trebišov installierte eine 10-Farben-Tiefdruckmaschine W&H Heliostar. Die Halle musste von 1.080 auf 1.714 m² erweitert werden, und die Lösemittelemissionen änderten die integrierte Genehmigung des Werks.

Auftrag von IPE. Genehmigungsplanung, Ausschreibungsunterlagen und eine Ausbreitungsrechnung; IPE erstellte und koordinierte den Antrag. Die Umweltinspektion erteilte die IPPC-Änderung und die Baugenehmigung am 24. Oktober 2022 in einem einzigen Bescheid.

Aktuelle Arbeiten. Für den nächsten Ausbau – neue Linien und eine regenerative thermische Nachverbrennung – erstellt IPE die IPPC-Unterlagen, die Unterlagen für technische Einrichtungen und das Engineering für den Probebetrieb (2026).

Projekt-Nr.
SF-21-416 · AP-26-550
Auftraggeber
Schur Flexibles Moneta s.r.o., heute adapa Slovakia Trebišov s.r.o.
Standort
Trebišov, Slowakei
Zeitraum
2021–2022, 2026
Status
Bescheid 2022 erteilt; Arbeiten 2026 laufend

CROWN Bevcan: ein Dosenwerk auf der grünen Wiese und seine zweite Linie

Ausgangslage und Auftrag. CROWN errichtete in Kechnec bei Košice ein Getränkedosenwerk mit einer Kapazität von 775 Millionen Dosen pro Jahr in der ersten Phase. IPE erstellte die Unterlagen für die Baugenehmigung und deren englische Übersetzung, anschließend die Unterlagen für die zweite Produktionslinie, die IPPC-Dokumentation, Prozess- und Abwasserbehandlung, Gaswarnanlage und die Bestandsunterlagen (2008–2012).

Bedeutung. Slowakische Genehmigungsunterlagen für einen ausländischen Investor, mit englischen Fassungen für sein Team.

Projekt-Nr.
CB-08-079
Auftraggeber
CROWN Bevcan Slovakia s.r.o.
Standort
Kechnec, Slowakei
Zeitraum
2008–2012
Anlagenkapazität
775 Millionen Dosen pro Jahr (Phase 1)
Status
Abgeschlossen

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